Stimmen zum Werk Hermann Stenners   Seite Seite 2 Texte

•1 •2 •3

At twenty-three Hermann Stenner was the youngest expressionist painter to die in the war. His development as a painter really only began when he was twenty and became a pupil of Adolf Hölzel in Stuttgart in the autumn of 1911. ...Hermann Stenner began to eschew theory and follow his own instincts, taking only what suited him from Hölzel's teachings, and began to look further afield for his inspiration.
DR. HANS-GEORG GMELIN, Katalog zu The Fallen, Oxford 1988


Betrachtet man das in einem fünfjährigen intensiven Schaffensprozess verwirklichte künstlerische Oeuvre Hermann Stenners, so ist man geneigt, von einem Frühvollendeten zu sprechen. Dass Stenner als eines der hoffnungsvollsten künstlerischen Talente des Nachimpressionismus und Expressionismus in Deutschland zu gelten hat, ist heute unbestritten.
DR. HARRY SCHLICHTENMAlER, Katalog 1988


Gerade im Vergleich mit den bis 1914 geschaffenen Oeuvres seiner etwa gleichaltrigen Stuttgarter Künstlerkollegen Willi Baumeister, Johannes Itten und Oskar Schlemmer zeigt sich, was für erstaunliche künstlerische Leistungen der junge Hermann Stenner in seiner kurzen Schaffenszeit vollbrachte.
DR. HANS-MICHAEL HERZOG, Katalog 1991



Hermann Stenners Auferstehung ist ein großartiges Bild - international konkurrenzfähig, aber unbekannt.
BILD-ZEITUNG, 1. November 1999


Hermann Stenners letzte Bilder geben in der Konsequenz ihrer Entwicklung und der Monumentalität ihrer Wirkung allen Anlass zu der Annahme, dass sein Weg ihn weiter in die Abstraktion zu einer gänzlich gegenstandsfreien Gestaltung geführt hätte. Sicher hätte die deutsche Moderne von 1914 an in ihm einen brillanten Mitstreiter gehabt.
DR. JUTTA HÜLSEWIG-JOHNEN, Hermann Stenner. Werkverzeichnis der Gemälde, Bielefeld 2003

Er war einer der hoffungsvollsten Studenten des Stuttgarter Hölzelkreises. Was aus Hermann Stenner geworden wäre, wenn er den Ersten Weltkrieg überlebt hätte, deutet die monumentale Auferstehung von 1914 mit ihrem bartlos-androgynen Christus an. Dunkle Farbakkorde, von gelben und weißen Blitzen durchzuckt, entwickeln den mystischen Expressionismus des Blauen Reiters zu einer eigenwilligen Abstraktionsdramatik weiter. Dass man Stenner mittlerweile wieder in einem Atemzug mit Oskar Schlemmer und Co. nennt, ist auch ein Verdienst des Sammlers Hermann-Josef Bunte. [...]
Stuttgarter Nachrichten, 14.06.2008

 

 
Seite Seite 2 Texte

•1 •2 •3