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An dem Mann mit dem hohen Hut kommt man nicht so ohne weiteres vorbei. Dabei ist Hermann Stenners "Selbstbildnis" von 1910 weder außerordentlich groß noch an exponierter Stelle gehängt. Was es unübersehbar macht, ist der Blick des Künstlers, der sich an den Betrachter haftet und diesen nicht wieder loslässt: wach, forsch, erstaunlich gelassen. Nichts in dem markanten Gesicht deutet auf mangelndes Selbstbewusstsein hin, im Gegenteil. Wäre eine Augenbraue hochgezogen oder der Hut kühn verrückt, die so lässig zwischen den Lippen hängende Zigarette könnte den damals 19-Jährigen überheblich wirken lassen. So aber ist es das Bild eines jungen Erwachsenen, der weiß und zeigt, was er kann.
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