7. Juni – 23. September 2012
August Macke Haus , Bonn
Farbe – Linie – Rhythmus
Der Expressionist Hermann Stenner
1891 – 1914
"Der außergewöhnlich begabte Maler und Zeichner Hermann Stenner
(1891–1914), der im Alter von nur 23 Jahren als Soldat zu Beginn des
Ersten Weltkrieges starb, vollzog eine rasante künstlerische Entwicklung
von realistischen Anfängen zu einer eigenständigen expressionistischen
Bildsprache. Er hinterließ ein umfangreiches, in nur wenigen Jahren
entstandenes Œuvre, das von großer Kreativität in der Auseinandersetzung
mit den Strömungen der Moderne zeugt und ihn als auf der Höhe der
damaligen Avantgarde arbeitend erweist. Im Zentrum der Ausstellung
stehen Stenners Aquarelle und Zeichnungen sowie einige Gemälde, die in
direkter Beziehung mit den ausgestellten Papierarbeiten stehen."
August Macke Haus
Bornheimer Straße 96
53119 Bonn
Siehe auch
http://www.august-macke-haus.de/
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28. April - 12. August.2012
Museum Kunstpalast, Düsseldorf
El Greco und die Moderne
Die erste groß angelegte Ausstellung zu El Greco will ca. 40
Meisterwerke dieses Künstlers aber auch seinen Einfluss auf die Moderne
zeigen.
Hermann Stenner, der El Grecos Werke wohl 1911in
München und 1912 in Köln gesehen hat, ist in der Ausstellung mit zwei
Werken vertreten:
"Heilige von Engeln verehrt" und "Auferstehung".
Prof. Karin von Maur hat schon in der Edition der "Briefe von 1909 -
1914 "auf die inspirierende Rolle der Malerei El Grecos hingewiesen:
"Der blaugründig flackernde Hintergrund auf Stenners Bild und der hoch
aufragende Christus im Zentrum sowie seine einsame Entrücktheit erinnern
von fern an El Greco und den Hl. Johannes der Sammlung Koehler."
(Prof. Dr. Karin von Maur und Dr. Markus Pöhlmann: Der Maler Hermann Stenner im Spiegel seiner Korrespondenz, Briefe 1909-1914, Prestel
Verlag 2006, S. 346).
Hier geht's zum Shop ...
Museum Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf
Siehe auch
http://www.smkp.de/ausstellungen/ausblick/el-greco.html
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Hermann Stenner, Auferstehung, 1914

Hermann Stenner, Heilige von Engeln verehrt, 1913
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17. Juli - 23. Oktober 2011
Schloss Gottorf, Reithalle, Schleswig
Liebermanns Gegner:
Die neue Secession in Berlin und der Expressionismus in Deutschland
Die Ausstellung, die bis zum 3.Juli in Berlin im Liebermann Haus, Berlin
gezeigt wurde, ist jetzt nach Schleswig gewandert.
Nähere Informationen
finden Sie im Internet unter
Schloss Gottorf
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Schleswiger Nachrichten vom 27.07.2011
"Das erschütterndste Bild
Die größte Wiederentdeckung in der Ausstellung ist für viele Kenner der "Heilige Sebastian" .... von Hermann Stenner. Zum Zeitpunkt der letzten Ausstellung der "Neuen Secession" im Frühjahr 1914 war Hermann Stenner gerade einmal 23 Jahre alt; sein großformatiges Ölbild ist von enormer Ausdrucksstärke und künstlerischer Reife geprägt. Stenner zählt zu den tragischen Helden der "Neuen Secession". Denn der Beginn des Ersten Weltkrieges bedeutete nicht nur das Ende der "Neuen Secession". Das hoffnungsvolle Talent Hermann Stenner fiel wenige Monate nach der Ausstellung im Krieg."
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2. April bis 3. Juli 2011
Max Liebermann Haus, Berlin
Liebermanns Gegner.
Neue Secession und Expressionismus in Berlin
auf dieser Ausstellung ist neben Künstlern wie
Otto Freundlich, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Wilhelm Morgner, Otto Mueller, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Georg Tappert
auch Hermann Stenner mit dem Gemälde Heiliger Sebastian von 1914 (Leihgabe des Kolumbas in Köln) zu sehen.
Mit dem hier angegebenen Link können Sie den Ausstellungsflyer öffnen und weitere Informationen erhalten.
http://www.brandenburgertor.de/downloads/MLH_flyer_web.pdf
Im Anschluss geht die Ausstellung in das Museum Schloss Gottorf nach Schleswig.
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9. April bis 26. Juni 2011
Kloster Schussenried, Bad Schussenried
„Westfälischer Expressionismus“
Zwischen der „Brücke“ und dem „Blauen Reiter“, zwischen den deutschen Kunstzentren Dresden, Berlin und München, in denen die Expressionisten von sich reden machen und das künstlerische Welt- und Selbstverständnis der Zeit revolutionieren, findet die Region vom Ruhrgebiet bis zum Teutoburger Wald kaum die ihr gebührende Aufmerksamkeit, und Westfalens Moderne gerät nur selten in den Blick der Kunstwelt. Erst als die Nationalsozialisten 1933 die fortschrittlich orientierte „Vereinigung westfälischer Künstler und Kunstfreunde“ verbieten, wird das Erreichte im Rückblick deutlich.
Mit einer Auswahl von rund 80 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und druckgrafischen Werken aus der Sammlung Bunte, der Kunsthalle Bielefeld und aus Privatbesitz gibt das Kloster Schussenried im Anschluss an die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld einen fundierten Überblick zum Westfälischen Expressionismus. Mit Hermann Stenner steht dabei ein Künstler im Zentrum, der seit seiner Studienzeit an der Kunstakademie Stuttgart mit seinem Schaffen eine Brücke schlägt von der westfälischen Heimat bis nach Meersburg am Bodensee.
Kloster Schussenried
Neues Kloster 1
88427 Bad Schussenried
Internet: Kloster Schussenried |
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01.03.2011 - 29.05.2011
Städtisches Museum Engen im Hegau
Sonderausstellung "Die deutsche Avantgarde
um Adolf Hölzel - Baumeister, Schlemmer, Ackermann ..."
Die herausragende Stellung Adolf Hölzels (1853 – 1934) für die Entwicklung der europäischen Moderne wurde lange Zeit unterschätzt. Der experimentelle Zeichner, Maler und Theoretiker war ein »behutsamer Avantgardist«, dessen revolutionäre Kunstauffassung in der Tradition wurzelte. Als Lehrer inspirierte er eine ganze Generation hochtalentierter junger Künstler, die sich an der Stuttgarter Akademie um ihn versammelten und selbst Kunstgeschichte schreiben sollten. Unter ihnen so bekannte Namen wie Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Hermann Stenner, Ida Kerkovius und Max Ackermann. Damit wurde Stuttgart – neben München (»Blauer Reiter«) und Dresden/Berlin (»Brücke«) zum dritten Zentrum der Moderne in Deutschland.
Die Ausstellung zielt darauf, künstlerische Beziehungen und Dialoge zwischen Hölzel und seinen Schülern anschaulich werden zu lassen – von der Aneignung der Hölzelschen Lehre bis zum offenen Widerspruch und der Entwicklung eigenständiger Positionen. Hier stehen nicht nur ganz unterschiedliche künstlerische Temperamente und Begabungen im Wettbewerb, auch die Nahtstelle der Bildauffassung am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert wird sichtbar.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
D-78234 Engen
Telefon: 07733 - 501400
Internet: Städtisches Museum Engen
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31. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011
Kunsthalle Bielefeld
Der Westfälische Expressionismus
1902, als in Hagen das Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus eröffnet
wird, hält in Westfalen die Moderne Einzug: die regionale Kunstrichtung
des „Westfälischen Expressionismus“ entsteht. Neben ihrem Wortführer
August Macke steht Christian Rohlfs im Zentrum, der im Hagener Museum
vorübergehend ein Atelier bezieht. Zu den späteren Wegbereitern gehören
neben Wilhelm Morgner auch Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols,
Hermann Stenner und viele mehr. Die westfälischen Expressionisten finden
in Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld sehr bald Anhänger. Bis in die
1930er Jahre etablieren sie einen modernen Stil, der sich um einen
Ausgleich zwischen Stadt und Land bemüht. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt
dieses Kunstschaffen bis 1933, als die „Vereinigung Westfälischer
Künstler und Kunstfreunde“ durch die Reichskulturkammer der NSDAP
aufgelöst wird. Die zahlreichen Museumsleihgaben und Werke aus
Privatbesitz werden dabei von den eigenen Sammlungsbeständen zu einer
Ausstellung von rund 150 Werken ergänzt.
Internet: www.kunsthalle-bielefeld.de
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25. Juli bis 17. Oktober 2010
Städtische Galerie Böblingen Zehntscheuer
Hermann Stenner. Expressionist und Visionär
-Arbeiten auf Papier-
Einblicke in das expressive und berührende Werk des Frühvollendeten lassen sich in der Böblinger Ausstellung gewinnen. Sie ist Stenners Papierarbeiten gewidmet. Einige Gemälde Stenners, die in direkter Beziehung mit den ausgestellten Papierarbeiten stehen, runden das Bild ab und vermitteln einen Eindruck von der kompromisslosen und willensstarken Ausdrucksfähigkeit des jungen Mannes, der vollständig auf der Höhe der Zeit arbeitete.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Sammlung Bunte und dem Freundeskreis Hermann Stenner in Bielefeld.
(Zitat aus dem Ausstellungsprospekt)
Hier klicken für weitere Infos zur Ausstellung (PDF-Dokument)
Städtische Galerie Böblingen
Pfarrgasse 2
71032 Böblingen
Internet: Städtische Galerie Böblingen
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Kater Murr, 1913
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Ausstellung auf Schloss Achberg 2010
17. April bis 25. Juli
WEGE IN DIE KLASSISCHE MODERNE
Sammlung Bunte
Schloss Achberg und das Neue Schloss Kißlegg präsentieren die bisher
umfangreichste Ausstellung mit Arbeiten aus der Hamburger Privatsammlung
Bunte, die sich mit der Kunst aus der Zeit zwischen 1890 und 1930
beschäftigt - einer der wichtigsten Umbruchphasen der deutschen Kunst.
Die moderne Kunst ist in dieser Zeit von unterschiedlichen
Ausdrucksformen geprägt, die sich mit Impressionismus, Expressionismus
oder Fauvismus umschreiben lassen. Das Sammlerehepaar Hermann-Josef und
Renate Bunte hat über viele Jahre konsequent und kenntnisreich eine
Sammlung angelegt, deren Schwerpunkt zum einen auf Adolf Hölzel und
seinem Kreis liegt, zum anderen den Fokus auf die Vertreter des
rheinischen und westfälischen Expressionismus richtet.
In Schloss Achberg sind um Adolf Hölzel, einem der Wegbereiter der
abstrakten Kunst, seine Schüler vereint. Hölzels Kunst setzte Impulse
und beeinflusste seine Schüler. Zu diesen gehören u. a. Max Ackermann,
Willi Baumeister, Lily Hildebrandt, Johannes Itten, Ida Kerkovius und
Oskar Schlemmer.
Im Neuen Schloss Kißlegg weitet sich der Blick über den Kreis um Hölzel
hinaus auf ein weiteres wichtiges Zentrum des deutschen Expressionismus,
dem Rheinland. Hermann Stenner ist Hölzel-Schüler und zugleich das
Bindeglied zu den rheinischen Modernen. Zu den weiteren Vertretern
gehören Otto Feldmann, Helmuth Macke, Carlo Mense und William Straube.
Von den westfälischen Vertretern des Expressionismus werden Arbeiten von
Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Wilhelm Morgner, Christian
Rohlfs und Victor Tuxhorn gezeigt.
Internet: www.landkreis-ravensburg.de
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| 24.01. - 05.04.2010
Sammlung Bunte
Positionen der klasssischen Moderne
Die Sammlung Bunte führt von den Anfängen der impressionistischen
Pleinair-Malerei in Dachau zu den verschiedenen abstrakten
Stilrichtungen im 20. Jahrhundert, die durch Einflüsse des
Expressionismus, Fauvismus, Kubismus und Kubofuturismus in Deutschland
entstanden waren.
Im Mittelpunkt steht der Schülerkreis um Adolf Hölzel an der Stuttgarter
Akademie, zu dem neben den späteren Weimarer Bauhausmeistern Johannes
Itten und Oskar Schlemmer auch der bereits 1914 gefallene und weitgehend
unbekannte Maler Hermann Stenner gehörte. Wie auch andere Schüler der
Stuttgarter Hölzel-Kompositionsklasse hatte er bereits in Dachau
studiert und experimentierte in der späteren Stuttgarter Zeit mit
Primärfarben und Bildkonstruktion. Parallelen in den Werken der
Hölzel-Schüler verdeutlichen die gemeinsame Suche nach Formreduktion und
zeigen den Umgang mit Farbe als expressives Ausdrucksmittel.
Neben Hölzel und seinen Schülern werden auch westfälische Künstler wie
Peter August Böckstiegel und Victor Tuxhorn gezeigt sowie Künstler der "Académie Matisse", Stenner unterhielt Kontakte in seine Geburtsstadt
Bielefeld und 1915/16 trat der Matisse-Schüler William Straube der
Stuttgarter Hölzel-Klasse bei.
KUNSTHAUS APOLDA AVANTGARDE
Bahnhofstraße 42
99510 Apolda/Thüringen
Internet: www.kunsthausapolda.de
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Hermann Stenner, Grüne Frau mit
gelbem Hut, 1913, Öl auf Pappe
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