Aktuelles
PRESSESCHAU

Aus "Kunstmarkt.com":

Moderne Kunst bei Lempertz in Köln
15.12.2011

Heißbegehrte grüne Frau
von Johannes Sander

Grüne Frau mit gelbem Hut II

Hermann Stenner, Grüne Frau mit gelbem Hut II, 1913

... Schönen Erfolg hatte Lempertz mit Arbeiten einiger weniger bekannter Künstler. Unzweifelhaft hoch war die Attraktivität von Hermann Stenners „Grüner Frau mit gelbem Hut II“, rot glühenden Augen, orangefarbenem Umhang und vor tiefblauem Hintergrund. Das kraftvolle, in seiner Farbigkeit aber auch beinahe geisterhafte Gemälde entstand 1913, ein Jahr vor dem frühen Kriegstod des hochbegabten Künstlers. Der Schätzpreis von 40.000 bis 50.000 Euro markierte bereits, dass es sich um die beste Arbeit handelte, die von Stenner bislang auf dem Auktionsmarkt gesichtet werden konnte. Mit 110.000 Euro, die ein deutscher Sammler nach heftigem Wettstreit spendierte, wurden diese Erwartungen aber noch deutlich übertroffen. ...

Siehe auch
http://www.kunstmarkt.com/pages/mag/marktberichte_detail.html?id=249918

 


Aus "Handelsblatt online":

Sensationelle Wiederentdeckung
11.12.2011, 11:27 Uhr

Lempertz versteigert erfolgreich den kaum bekannten Expressionisten Hermann Stenner.
von Elke Trappschuh

Grüne Frau mit gelbem Hut II

Hermann Stenner:
Das Bildnis "Grüne Frau mit gelbem Hut II" verdreifachte seine Schätzung
auf 132 000 Euro

... Eine sensationelle Wiederentdeckung dürften die brutto 132 000 Euro - rund die dreifache mittlere Taxe - einleiten, mit denen ein deutscher Sammler sich das Bild einer Frau mit grünem Gesicht, orangefarbenem Hut und roten Augen von Hermann Stenner sicherte.

Stenner war 22 Jahre jung und noch Student, als er 1913 das abstrahierte, grell expressionistische Bild malte.
Ein Jahr später starb er an der Ostfront, ein Opfer auch der eigenen Kriegseuphorie wie die Maler Franz Marc und August Macke, doch ohne schon deren künstlerische Reife erlangt zu haben ...

Siehe auch
http://www.handelsblatt.com/panorama/gesellschaft/sensationelle-wiederentdeckung/5940442.html



Aus "FAZ.net":

Alte Kunst und Moderne
10.12.2011

Bei Gewitter am Puls der Zeit
von Magdalena Kröner

... Noch ein wenig voller im Saal wurde es, als die expressiv farbige Darstellung einer „Grünen Frau mit Gelbem Hut II“ des schon mit 23 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallenen Hermann Stenner zum Aufruf kam. Das 1913 entstandene Gemälde verbuchte einen Auktionsrekord: Auf 110.000 Euro hoch geboten, konnte es seine obere Schätzung von 50.000 Euro mehr als verdoppeln. ...

Siehe auch
http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/alte-kunst-und-modene-bei-gewitter-am-puls-der-natur-11556509.html

 


Aus "Zeit Kunstverlag":

Moderne und zeitgenössische Kunst
28.11.2011

Kenntnis und Gespür
Lempertz und Vam Ham in Köln, Ketterer und Karl & Faber in München, Moderne-Auktionen im Dezember

von A. E.

... Hermann Stenner ist der typische Vertreter einer Künstlergeneration, deren Aufbruchswille, Ausnahmetalent, Wissbegier und Ausdrucksvermögen durch einen brutalen Krieg sinnlos zerstört wurde. Der 1891 in Bielefeld geborene Hölzel-Schüler reiht sich mit seinem Gemälde „Grüne Frau mit Gelbem Hut II“ virtuos in die Phalanx der expressionistischen Avantgarde ein: Duktus, Farbflächenmalerei, eine markante Ausstellungstournee, hier lassen sich die weniger ausgetretenen, gleichwohl originelleren Pfade des deutschen Expressionismus betreten. ...

Siehe auch
http://www.zeitkunstverlag.de/?p=4022


Aus "Kunstmarkt.com":

Moderne Kunst bei Lempertz in Köln
28.11.2011

Zerzaust im Wind
von Johannes Sander

... Wer etwas ausgefallenere Objekte sucht, ist bei Hermann Stenners farbenkräftigem Bildnis „Grüne Frau mit gelbem Hut II“ aus dem Jahr 1913 an der richtigen Adresse. Ein Jahr vor dem Kriegstod des Künstlers an der Ostfront entstanden, zeigt diese unbekannte Dame mit ihrem auffallend grünen Gesicht, dem strengen Blick und den rot glühenden Augen Stenners ganze Meisterschaft. Willi Baumeister traute ihm zu, einer der besten Maler Deutschlands zu werden. Sicherlich das beste Gemälde auf dem Auktionsmarkt in jüngerer Zeit ist die vorliegende
Leinwand, entsprechend wird mit 40.000 bis 50.000 Euro auch der bislang höchste Preis erwartet. ...

Siehe auch
http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id248464-/marktberichte_detail.html?_q=%20




AUSSTELLUNGEN

7. Juni – 23. September 2012
August Macke Haus , Bonn

Farbe – Linie – Rhythmus
Der Expressionist Hermann Stenner
1891 – 1914

"Der außergewöhnlich begabte Maler und Zeichner Hermann Stenner (1891–1914), der im Alter von nur 23 Jahren als Soldat zu Beginn des Ersten Weltkrieges starb, vollzog eine rasante künstlerische Entwicklung von realistischen Anfängen zu einer eigenständigen expressionistischen Bildsprache. Er hinterließ ein umfangreiches, in nur wenigen Jahren entstandenes Œuvre, das von großer Kreativität in der Auseinandersetzung mit den Strömungen der Moderne zeugt und ihn als auf der Höhe der
damaligen Avantgarde arbeitend erweist. Im Zentrum der Ausstellung stehen Stenners Aquarelle und Zeichnungen sowie einige Gemälde, die in direkter Beziehung mit den ausgestellten Papierarbeiten stehen."

August Macke Haus
Bornheimer Straße 96
53119 Bonn

Siehe auch
http://www.august-macke-haus.de/

Werkverzeichnis Aquarelle und Zeichnungen

Hermann Stenner, Wekverzeichnis Aquarelle und Zeichnungen

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28. April - 12. August.2012
Museum Kunstpalast, Düsseldorf

El Greco und die Moderne

Die erste groß angelegte Ausstellung zu El Greco will ca. 40 Meisterwerke dieses Künstlers aber auch seinen Einfluss auf die Moderne zeigen.
Hermann Stenner, der El Grecos Werke wohl 1911in München und 1912 in Köln gesehen hat, ist in der Ausstellung mit zwei Werken vertreten:
"Heilige von Engeln verehrt" und "Auferstehung".

Prof. Karin von Maur hat schon in der Edition der "Briefe von 1909 -
1914 "auf die inspirierende Rolle der Malerei El Grecos hingewiesen:

"Der blaugründig flackernde Hintergrund auf Stenners Bild und der hoch aufragende Christus im Zentrum sowie seine einsame Entrücktheit erinnern von fern an El Greco und den Hl. Johannes der Sammlung Koehler."
(Prof. Dr. Karin von Maur und Dr. Markus Pöhlmann: Der Maler Hermann Stenner im Spiegel seiner Korrespondenz, Briefe 1909-1914, Prestel Verlag 2006, S. 346).
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Museum Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf

Siehe auch
http://www.smkp.de/ausstellungen/ausblick/el-greco.html

Auferstehung

Hermann Stenner, Auferstehung, 1914

 

Heilige von Engeln verehrt

Hermann Stenner, Heilige von Engeln verehrt, 1913


17. Juli - 23. Oktober 2011
Schloss Gottorf, Reithalle, Schleswig

Liebermanns Gegner:
Die neue Secession in Berlin und der Expressionismus in Deutschland

Die Ausstellung, die bis zum 3.Juli in Berlin im Liebermann Haus, Berlin gezeigt wurde, ist jetzt nach Schleswig gewandert.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter Schloss Gottorf

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Schleswiger Nachrichten vom 27.07.2011

"Das erschütterndste Bild

Die größte Wiederentdeckung in der Ausstellung ist für viele Kenner der "Heilige Sebastian" .... von Hermann Stenner. Zum Zeitpunkt der letzten Ausstellung der "Neuen Secession" im Frühjahr 1914 war Hermann Stenner gerade einmal 23 Jahre alt; sein großformatiges Ölbild ist von enormer Ausdrucksstärke und künstlerischer Reife geprägt. Stenner zählt zu den tragischen Helden der "Neuen Secession". Denn der Beginn des Ersten Weltkrieges bedeutete nicht nur das Ende der "Neuen Secession". Das hoffnungsvolle Talent Hermann Stenner fiel wenige Monate nach der Ausstellung im Krieg."


Heiliger Sebastian


2. April bis 3. Juli 2011
Max Liebermann Haus, Berlin

Liebermanns Gegner.
Neue Secession und Expressionismus in Berlin

auf dieser Ausstellung ist neben  Künstlern wie

Otto Freundlich, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner,  Franz Marc,  Wilhelm Morgner, Otto Mueller, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff,  Georg Tappert

auch Hermann Stenner mit dem Gemälde Heiliger Sebastian von 1914 (Leihgabe des Kolumbas in Köln) zu sehen.

Mit dem hier angegebenen Link können Sie den Ausstellungsflyer öffnen und weitere Informationen erhalten.

http://www.brandenburgertor.de/downloads/MLH_flyer_web.pdf

Im Anschluss geht die Ausstellung in das Museum Schloss Gottorf nach Schleswig.

 

 

Heiliger Sebastian


9. April bis 26. Juni 2011
Kloster Schussenried, Bad Schussenried

„Westfälischer Expressionismus“

Zwischen der „Brücke“ und dem „Blauen Reiter“, zwischen den deutschen Kunstzentren Dresden, Berlin und München, in denen die Expressionisten von sich reden machen und das künstlerische Welt- und Selbstverständnis der Zeit revolutionieren, findet die Region vom Ruhrgebiet bis zum Teutoburger Wald kaum die ihr gebührende Aufmerksamkeit, und Westfalens Moderne gerät nur selten in den Blick der Kunstwelt. Erst als die Nationalsozialisten 1933 die fortschrittlich orientierte „Vereinigung westfälischer Künstler und Kunstfreunde“ verbieten, wird das Erreichte im Rückblick deutlich.

Mit einer Auswahl von rund 80 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und druckgrafischen Werken aus der Sammlung Bunte, der Kunsthalle Bielefeld und aus Privatbesitz gibt das Kloster Schussenried im Anschluss an die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld einen fundierten Überblick zum Westfälischen Expressionismus. Mit Hermann Stenner steht dabei ein Künstler im Zentrum, der seit seiner Studienzeit an der Kunstakademie Stuttgart mit seinem Schaffen eine Brücke schlägt von der westfälischen Heimat bis nach Meersburg am Bodensee.

Kloster Schussenried
Neues Kloster 1
88427 Bad Schussenried

Internet: Kloster Schussenried

 

 


01.03.2011 - 29.05.2011
Städtisches Museum Engen im Hegau


Sonderausstellung "Die deutsche Avantgarde
um Adolf Hölzel - Baumeister, Schlemmer, Ackermann ..."

Die herausragende Stellung Adolf Hölzels (1853 – 1934) für die Entwicklung der europäischen Moderne wurde lange Zeit unterschätzt. Der experimentelle Zeichner, Maler und Theoretiker war ein »behutsamer Avantgardist«, dessen revolutionäre Kunstauffassung in der Tradition wurzelte. Als Lehrer inspirierte er eine ganze Generation hochtalentierter junger Künstler, die sich an der Stuttgarter Akademie um ihn versammelten und selbst Kunstgeschichte schreiben sollten. Unter ihnen so bekannte Namen wie Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Hermann Stenner, Ida Kerkovius und Max Ackermann. Damit wurde Stuttgart – neben München (»Blauer Reiter«) und Dresden/Berlin (»Brücke«) zum dritten Zentrum der Moderne in Deutschland.

Die Ausstellung zielt darauf, künstlerische Beziehungen und Dialoge zwischen Hölzel und seinen Schülern anschaulich werden zu lassen – von der Aneignung der Hölzelschen Lehre bis zum offenen Widerspruch und der Entwicklung eigenständiger Positionen. Hier stehen nicht nur ganz unterschiedliche künstlerische Temperamente und Begabungen im Wettbewerb, auch die Nahtstelle der Bildauffassung am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert wird sichtbar.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
D-78234 Engen
Telefon: 07733 - 501400
Internet: Städtisches Museum Engen

 

 


31. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011
Kunsthalle Bielefeld


Der Westfälische Expressionismus

1902, als in Hagen das Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus eröffnet wird, hält in Westfalen die Moderne Einzug: die regionale Kunstrichtung des „Westfälischen Expressionismus“ entsteht. Neben ihrem Wortführer August Macke steht Christian Rohlfs im Zentrum, der im Hagener Museum vorübergehend ein Atelier bezieht. Zu den späteren Wegbereitern gehören neben Wilhelm Morgner auch Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Hermann Stenner und viele mehr. Die westfälischen Expressionisten finden in Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld sehr bald Anhänger. Bis in die
1930er Jahre etablieren sie einen modernen Stil, der sich um einen Ausgleich zwischen Stadt und Land bemüht. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt dieses Kunstschaffen bis 1933, als die „Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde“ durch die Reichskulturkammer der NSDAP aufgelöst wird. Die zahlreichen Museumsleihgaben und Werke aus Privatbesitz werden dabei von den eigenen Sammlungsbeständen zu einer
Ausstellung von rund 150 Werken ergänzt.

Internet: www.kunsthalle-bielefeld.de

 

 


25. Juli bis 17. Oktober 2010
Städtische Galerie Böblingen Zehntscheuer


Hermann Stenner. Expressionist und Visionär
-Arbeiten auf Papier-

Einblicke in das expressive und berührende Werk des Frühvollendeten lassen sich in der Böblinger Ausstellung gewinnen. Sie ist Stenners Papierarbeiten gewidmet. Einige Gemälde Stenners, die in direkter Beziehung mit den ausgestellten Papierarbeiten stehen, runden das Bild ab und vermitteln einen Eindruck von der kompromisslosen und willensstarken Ausdrucksfähigkeit des jungen Mannes, der vollständig auf der Höhe der Zeit arbeitete.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Sammlung Bunte und dem Freundeskreis Hermann Stenner in Bielefeld.
(Zitat aus dem Ausstellungsprospekt)

Städtische Galerie Böblingen
Pfarrgasse 2
71032 Böblingen

Internet: Städtische Galerie Böblingen

Kater Murr

Kater Murr, 1913


Ausstellung auf Schloss Achberg 2010
17. April bis 25. Juli

WEGE IN DIE KLASSISCHE MODERNE
Sammlung Bunte

Schloss Achberg und das Neue Schloss Kißlegg präsentieren die bisher umfangreichste Ausstellung mit Arbeiten aus der Hamburger Privatsammlung Bunte, die sich mit der Kunst aus der Zeit zwischen 1890 und 1930 beschäftigt - einer der wichtigsten Umbruchphasen der deutschen Kunst.
Die moderne Kunst ist in dieser Zeit von unterschiedlichen
Ausdrucksformen geprägt, die sich mit Impressionismus, Expressionismus oder Fauvismus umschreiben lassen. Das Sammlerehepaar Hermann-Josef und Renate Bunte hat über viele Jahre konsequent und kenntnisreich eine Sammlung angelegt, deren Schwerpunkt zum einen auf Adolf Hölzel und seinem Kreis liegt, zum anderen den Fokus auf die Vertreter des rheinischen und westfälischen Expressionismus richtet.

In Schloss Achberg sind um Adolf Hölzel, einem der Wegbereiter der abstrakten Kunst, seine Schüler vereint. Hölzels Kunst setzte Impulse und beeinflusste seine Schüler. Zu diesen gehören u. a. Max Ackermann, Willi Baumeister, Lily Hildebrandt, Johannes Itten, Ida Kerkovius und Oskar Schlemmer.

Im Neuen Schloss Kißlegg weitet sich der Blick über den Kreis um Hölzel hinaus auf ein weiteres wichtiges Zentrum des deutschen Expressionismus, dem Rheinland. Hermann Stenner ist Hölzel-Schüler und zugleich das Bindeglied zu den rheinischen Modernen. Zu den weiteren Vertretern
gehören Otto Feldmann, Helmuth Macke, Carlo Mense und William Straube.
Von den westfälischen Vertretern des Expressionismus werden Arbeiten von Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs und Victor Tuxhorn gezeigt.

Internet: www.landkreis-ravensburg.de

 

 


24.01. - 05.04.2010

Sammlung Bunte

Positionen der klasssischen Moderne

Die Sammlung Bunte führt von den Anfängen der impressionistischen Pleinair-Malerei in Dachau zu den verschiedenen abstrakten Stilrichtungen im 20. Jahrhundert, die durch Einflüsse des Expressionismus, Fauvismus, Kubismus und Kubofuturismus in Deutschland entstanden waren.

Im Mittelpunkt steht der Schülerkreis um Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie, zu dem neben den späteren Weimarer Bauhausmeistern Johannes Itten und Oskar Schlemmer auch der bereits 1914 gefallene und weitgehend unbekannte Maler Hermann Stenner gehörte. Wie auch andere Schüler der
Stuttgarter Hölzel-Kompositionsklasse hatte er bereits in Dachau studiert und experimentierte in der späteren Stuttgarter Zeit mit Primärfarben und Bildkonstruktion. Parallelen in den Werken der Hölzel-Schüler verdeutlichen die gemeinsame Suche nach Formreduktion und zeigen den Umgang mit Farbe als expressives Ausdrucksmittel.

Neben Hölzel und seinen Schülern werden auch westfälische Künstler wie Peter August Böckstiegel und Victor Tuxhorn gezeigt sowie Künstler der "Académie Matisse", Stenner unterhielt Kontakte in seine Geburtsstadt Bielefeld und 1915/16 trat der Matisse-Schüler William Straube der
Stuttgarter Hölzel-Klasse bei.

KUNSTHAUS APOLDA AVANTGARDE
Bahnhofstraße 42
99510 Apolda/Thüringen

Internet: www.kunsthausapolda.de

Grüne Frau mit gelbem Hut

Hermann Stenner, Grüne Frau mit
gelbem Hut, 1913, Öl auf Pappe




Letzte Aktualisierung: Montag, 23.01.2012 15:12